Wetter Schweiz

Morgen Donnerstag erstes "Herbststürmli"!

by MeteoNews AG

Über Skandinavien hat sich ein riesiges Sturmtief namens Ignatz installiert. Sein Windfeld tangiert grosse Teile Europas, vor allem in Frankreich, in den Benelux-Staaten, in Deutschland sowie später in Polen und im Baltikum gibt es einen veritablen Herbststurm. Die Schweiz wird allerdings nur randlich davon betroffen, die stärksten Windböen erreichen dabei im Flachland zwischen etwa 60 und 80 km/h, auf den Jurahöhen und ausgesetzten Voralpengipfeln liegen auch lokal Orkanböen (Böen ≥ 118 km/h) drin!

Roger Perret

Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, erreicht uns nach dem heutigen recht sonnigen und warmen sowie in den Alpentälern föhnigen Tag (siehe die Medienmitteilung von gestern unter http://met.to/mzg) im Verlauf der Nacht auf morgen aus Nordwesten eine Kaltfront eines Sturmtiefs namens Ignatz über Skandinavien, mit der der Wind stark bis in erhöhten Lagen stürmisch auffrischt. Bereits heute sind auf den Jurahöhen und ausgesetzten Voralpengipfeln Sturmböen bis knapp 100 km/h zu erwarten, im Laufe der Nacht frischt der Wind dann auch im Flachland auf. Hier erwarten wir in der zweiten Nachthälfte und morgen Vormittag die grössten Böenspitzen von etwa 60 bis 80 km/h. Auf windexponierten Jurahöhen und Voralpengipfeln liegen lokal auch Orkanböen von 118 km/h und knapp mehr drin (siehe die nachfolgenden beiden Karten mit den erwarteten 6-stündigen Windspitzen von 8 Uhr und 14 Uhr).

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Die Schweiz wird allerdings nur randlich vom Sturmtief betroffen, die erwarteten Windspitzen kommen mit Weststürmen im Winterhalbjahr immer mal wieder vor und werden keine Schäden verursachen. Deutlich höhere Windspitzen als im Schweizer Flachland sind in Teilen von Frankreich, den Benelux-Staaten, Deutschland und später in Polen sowie im Baltikum zu erwarten. Hier liegen lokal auch um 100 km/h drin, was durchaus auch zu Schäden führen kann (siehe die nachfolgenden vier Karten mit den 6-stündigen Böenspitzen von 2 Uhr, 8 Uhr, 14 Uhr und 20 Uhr, welche die Verlagerung der stärksten Winde von West- nach Nordosteuropa zeigt).

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Gegen das Wochenende hin baut sich über Mitteleuropa ein neues Hoch auf, die windige Phase ist dann wieder Geschichte.

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