Kaltfront beendet Hochsommerphase (10. Juli 2016)

Kaltfront beendet Hochsommerphase

14.06 Moritz Gubler

Am kommenden Dienstag beendet eine aktive Kaltfront die hochsommerliche Wetterphase der vergangenen Tage. Dabei gibt es nebst viel Regen einen Temperatursturz von rund 10 Grad, womit auch die Schneefallgrenze in für die Jahreszeit ungewöhnlich tiefe Lagen absinkt. Vor der Kaltfront gibt es morgen Montag nochmals schwülheisse Temperaturen und am Nachmittag und Abend besonders entlang der Voralpen sowie im Jura teils kräftige Gewitter.

Auf der Vorderseite einer Störungszone sorgen schwülheisse Luftmassen aus dem Mittelmeerraum morgen Montag in der zweiten Tageshälfte für teils heftige Gewitter, deren Schwerpunkt liegt entlang der Voralpen sowie im Jura. Dabei wird auch der Wind zum Thema, er kann in Schauer- und Gewitternähe teils stark böig auffrischen.

Am Dienstag lenkt dann ein Tiefdruckgebiet mit Zentrum nördlich der Britischen Inseln aus Westen eine aktive Kaltfront zur Schweiz. Sie bringt verbreitet erhebliche Regenmengen von 30 bis 60 Litern pro Quadratmeter, lokal zum Teil auch deutlich mehr. Mit der einfliessenden Kaltluft gehen die Temperaturen markant zurück, nach bis zu 30 Grad am Montag liegen die Höchstwerte am Dienstag auf der Alpennordseite gerade noch um 18 bis 19 Grad. Damit kommt es zu einem Temperatursturz von 10 Grad oder mehr, was im Hochsommer eher ungewöhnlich ist. Das hat auch erhebliche Konsequenzen für die Schneefallgrenze, welche bis auf 2000 bis 2500 Meter absackt. Dies hat voraussichtlich Konsequenzen für die Sömmerungsbetriebe in den Bergen, und auch für die während den Sommerferien zahlreichen Berggänger bedeutet dies nichts Gutes.

Im weiteren Verlauf der Woche bleibt es auf der Alpennordseite unbeständig und kühl mit Temperaturen zwischen 17 und 20 Grad - Hochsommer sieht definitiv anders aus! Der Süden ist hingegen durch die Schutzwirkung der Alpen wetterbegünstigt, nicht zuletzt dank aufkommendem Nordföhn bleibt es dort ab Mittwoch recht sonnig und sommerlich warm.

Über die weitere Entwicklung der Wetterlage und die morgigen Gewitter halten Sie die Meteorologen von MeteoNews AG nebst den üblichen Kanälen (Radio, Zeitungen, Homepage) auch auf dem Schweizer Wetterfernsehen auf dem Free-TV Kanal von TV25 auf dem Laufenden.

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