Am Wochenende teils grosse Regenmengen! (12. Juni 2020)

Am Wochenende teils grosse Regenmengen!

11.21 Stefan Scherrer

Nach einem recht sonnigen und sommerlich warmen Freitag gelangt am Samstag im Vorfeld von Tief Nadine zunehmend feuchte und labil geschichtete Luft zum Alpenraum. Als Folge steigt das Schauer- und Gewitterrisiko deutlich an, dabei sind insbesondere zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen teils grosse Regenmengen möglich. Es besteht die Gefahr von hochgehenden Bächen und kleinräumigen Überschwemmungen!

Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, gibt der Sommer heute Freitag sein Comeback. Bei recht sonnigen Verhältnissen werden am Nachmittag sommerlich warme 25 bis 28 Grad erreicht. In den Alpentälern ist es föhnig. Bereits morgen Samstag kündigt sich aber wieder ein Wetterwechsel an. Im Vorfeld von Tief Nadine mit Zentrum über dem Ärmelkanal gelangt zunehmend feuchte und labil geschichtete Luft zum Alpenraum.

Am Samstag aus Südwesten steigendes Schauer- und Gewitterrisiko
Vor allem im Osten startet der Samstag recht sonnig und trocken. Im Westen hat es bereits mehr Wolken und es sind schon am Morgen erste Schauer möglich. Tagsüber wachsen in allen Regionen zunehmend grössere Quellwolken in den Himmel, und aus Südwesten steigt das Schauer- und Gewitterrisiko deutlich an. Lokal sind kräftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen möglich. Vor den Gewittern ist es nochmals warm mit Höchstwerten von deutlich über 20 Grad.

In der Nacht auf Sonntag grosse Regenmengen möglich
Am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag kommt es verbreitet zu kräftigen, teils gewittrig durchsetzten Schauern. Dabei sind lokal grössere Regenmengen möglich. Zwischen den verschiedenen Modellen gibt es zwar noch Unsicherheiten, vieles deutet aber darauf hin, dass es zwischen dem Napfgebiet sowie der Ostschweiz am meisten Niederschlag geben dürfte. In Summe sind innerhalb weniger Stunden durchaus 30 bis 70 Liter Regen pro Quadratmeter möglich, lokal auch mehr. Zusammen mit den Niederschlägen von letzter Woche dürften dadurch die Gewässer stark anschwellen. Auch lokale Überflutungen oder kleinere Erdrutsche sind nicht ausgeschlossen.

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