Nach Gewittern grosse Niederschlagsmengen (27. Juli 2019)

Nach Gewittern grosse Niederschlagsmengen

13.21 Patrick Suter

Am Samstagnachmittag und -abend kommen schweizweit Gewitter auf, dabei besteht lokal auch die Gefahr von Unwettern. Morgen Sonntag erwarten uns bei dichter Bewölkung dann weitere Regenfälle. Alles in allem können so bis Sonntagabend zum Teil grössere Niederschlagsmengen zusammen kommen. Der Schwerpunkt der Niederschläge liegt vom Berner Oberland über die Zentralschweiz bis ins Toggenburg, es können 40 bis 80 Liter pro Quadratmeter, punktuell auch mehr zusammen kommen.

Wie MeteoNews mitteilt, wandert ein Tiefdruckgebiet von Deutschland über den Alpenraum nach Norditalien. In Verbindung mit dem hohen Feuchtegehalt und der labilen Schichtung der Atmosphäre können sich bis Sonntagabend kräftige und teils auch gewittrig durchsetzte Schauer bilden. Nachdem gestern Abend die Hitzewelle durch zum Teil heftige Gewitter beendet wurde, bilden sich heute am Nachmittag erneut Gewitter. Die Gewitter dürften recht verbreitet auftreten, lokal besteht auch die Gefahr von Unwettern durch Starkregen, Hagelschlag, viele Blitze und auch kräftige Windböen. Während der Nacht auf Sonntag gibt es noch weitere Schauer und auch noch Gewitter. Im Osten dürfte sich die Lage in der zweiten Nachthälfte kurzzeitig beruhigen. Am morgigen Sonntag zeigt sich der Himmel oftmals wolkenverhangen. Dazu setzen neue Niederschläge ein, diese können dann länger anhaltend und wieder kräftig ausfallen. Örtlich sind auch noch Blitz und Donner mit dabei. Die grössten Niederschlagsmengen dürften entlang der Berge vom Berner Oberland über die Zentralschweiz bis ins Toggenburg zusammenkommen. Die erwarteten Regenmengen liegen in diesen Gebieten bei 40 bis 80, lokal auch bis gegen 100 Liter pro Quadratmeter. Die meist trockenen Böden sollten die Wassermassen recht gut aufnehmen können, örtlich kann es jedoch trotzdem zu kleineren Überschwemmungen oder auch Murgängen kommen. Im Mittelland sollten die Regenmengen mit 5 bis 40 Litern pro Quadratmeter etwas bescheidener ausfallen, jedoch ist in Verbindung mit punktuell kräftigen Gewittern auch hier zum Teil mehr Regen möglich. Am Nordrand der Schweiz und auch in Graubünden sollte es etwas schonen. Die Temperaturen nördlich der Alpen erreichen noch frische 17 bis 21 Grad. Auf der Alpensüdseite dürften die Niederschläge morgen dank Nordföhn tagsüber nachlassen und es wird mit bis zu 26 Grad auch deutlich wärmer.

Am Montag starten wir zuerst noch mit vielen Restwolken, ganz im Osten sind letzte Tropfen nicht ausgeschlossen. Im Laufe des Tages löst sich die tiefe Bewölkung besser auf und es gibt einen Übergang zu mehr Sonne.

Anbei die modellierten Regenmengen bis Montag 00:00 Uhr:

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