Teils grosse Wetterunterschiede im Januar in der Schweiz! (30. Januar 2019)

Teils grosse Wetterunterschiede im Januar in der Schweiz!

9.04 Roger Perret

Der vergangene Januar war im Norden vielerorts ungefähr normal temperiert. Im Norden war der Januar 2019 teilweise etwas zu kalt, insbesondere in den Bergen, im Süden dagegen etwas zu mild. Bezüglich Niederschlag ergibt sich ein sehr uneinheitliches Bild, so war es vor allem in den Voralpen zu nass, im Westen, Nordwesten, Wallis und vor allem im Süden aber teils viel zu trocken. Die Sonnenscheindauer schliesslich war teils etwas zu hoch, teils etwas zu tief, vielerorts aber ziemlich durchschnittlich.

Das Wetter im Januar 2019

Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, war der vergangene Januar im Norden vielerorts in etwa normal temperiert. Im Norden war der Januar 2019 teilweise etwas zu kalt, insbesondere in den Bergen (Säntis beispielsweise mehr als 4 Grad kälter als normal) sowie entlang der Alpen (St. Gallen und Chur rund 1 Grad zu kalt). Im Süden dagegen war es rund 2 Grad zu mild. Nach neun teilweise deutlich zu warmen Monaten in Folge war der vergangene Januar somit wieder einmal ein Monat mit ziemlich durchschnittlichen Temperaturen.
Bezüglich Niederschlag ergibt sich ein sehr uneinheitliches Bild, so war es vor allem in den Voralpen zu nass, im Westen, Nordwesten, Wallis und vor allem im Süden aber teils viel zu trocken. So konnte in Lugano bisher erst 8% der normalen Niederschlagsmenge registriert werden. Verantwortlich für die ungleiche Niederschlagsverteilung war in erster Linie eine gut zwei Wochen anhaltende, nass-kalte Nordlage, die auf der Alpennordseite aussergewöhnliche Neuschneemengen brachte. Stellenweise wurden neue Schneehöhenrekorde für den Januar aufgestellt. Diese enormen Schneemengen führten kurzzeitig zur höchsten Lawinenwarnstufe 5. Gleichzeitig bedingten die Nordlagen im Süden häufige Nordföhnlagen. Damit sind auch das im Süden grosse Niederschlagsdefizit sowie die überdurchschnittlichen Temperaturen zu erklären. So ist es nicht erstaunlich, dass es gleichzeitig im Norden grosse Schneemengen und im Süden eine grosse Waldbrandgefahr gab.
Die Sonnenscheindauer war teils etwas zu hoch, teils etwas zu tief, vielerorts aber ziemlich durchschnittlich.
Die definitiven Zahlen folgen dann zu Beginn des Februars.

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