September in der Schweiz deutlich zu kalt! (28. September 2017)

September in der Schweiz deutlich zu kalt!

16.02 P.suter

Der September in der Schweiz war im Norden 1 bis 2 Grad, im Süden 1 Grad zu kalt. Weiter fielen die monatlichen Niederschlagsmengen lokal sehr unterschiedlich aus, vor allem im Osten gab es zu viel Niederschlag. Die Sonne zeigte sich im Norden und in den Bergen zu selten, während im Süden ziemlich genau die für September übliche Sonnenscheindauer erreicht wurde.

Der erste Herbstmonat 2017 fiel im Norden mit 1 bis 2 Grad Abweichung deutlich zu kalt aus. Auch im Tessin war es zu kalt mit 1 Grad weniger als sonst für den September üblich. Noch grösser war die negative Abweichung in den Bergen, hier war es 2 bis 3 Grad zu kalt. Grund für diese Temperaturabweichungen war die starke Tiefdruckaktivität, welche über den ganzen September gesehen in der Schweiz dominierend war. Die Schweiz war oft im Einfluss kühler Atlantikluft, diese kalte Witterung erreichte im Norden um die Monatsmitte ihren Höhepunkt. Die Niederschlagsverteilung fiel sehr unterschiedlich aus. Die Stationen im Osten verzeichneten einen Überschuss, aber auch hier gab es lokal grosse Unterschiede. Im Westen und vor allem im Wallis war es zu trocken. Im Tessin fielen die Niederschlagsmengen durchschnittlich aus. Das Wetter im September brachte wenig eigentliche Fronten und flächendeckenden Regen in die Schweiz, und die Niederschläge fielen vor allem in schauerartiger Form, was die lokalen Unterschiede erklärt. Speziell die zweite Monatshälfte war von flacher Druckverteilung und lokalen Schauern geprägt. Die Schauer konzentrierten sich auf den Osten und die Berge, dies führte zur positiven Niederschlagsabweichung im Osten. Die Sonne schien in tiefen Lagen etwas zu wenig, man verzeichnete auf der ganzen Alpennordseite ein kleines Defizit an Sonnenscheinstunden. Das grösste Defizit verzeichneten die Berge. Hier schien die Sonne viel weniger als für den September üblich. Der Süden erhielt, verglichen mit dem langjährigen Mittel, durchschnittlich Sonne. Für die negative Abweichung im Norden und in den Bergen war ebenfalls die vorherrschende Tiefdruckaktivität verantwortlich. Es war vor allem in der ersten Monatshälfte häufig zu grau.

Die konkreten Daten folgen zu Beginn des Oktobers.

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Communiqués September 2017

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